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Bad Hersfelder Festspiele können mit erhöhtem Etat planen

Theater Bad Hersfelder Festspiele können mit erhöhtem Etat planen

Die Bad Hersfelder Festspiele können mit der von Neu-Intendant Dieter Wedel geforderten Etat-Erhöhung planen. Das Stadtparlament beschloss am Donnerstagabend, den Zuschuss der Kommune um 300 000 Euro zu erhöhen.

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Die Bad Hersfelder Festspiele erhalten einen höheren Etat.

Quelle: U.Zucchi/Archiv

Bad Hersfeld. Die Entscheidung sei mit großer Mehrheit gefallen, sagte Stadtsprecher Meik Ebert. Von den 42 Anwesenden habe es nur fünf Gegenstimmen gegeben bei acht Enthaltungen. "Wir sind froh über diese breite Zustimmung", betonte er. Seinen Worten zufolge sei der Etat nun von 4,7 auf 5,0 Millionen Euro gestiegen.

"Es gab zwar auch kritische Stimmen, aber die Stadt hat ein wichtiges Signal gesetzt", erklärte Ebert. Sponsoren hatten weitere 300 000 Euro in Aussicht gestellt, wenn die Stadt ihren Zuschuss erhöht.

Star-Intendant Wedel hatte mehr Investitionen gefordert und verfolgte die Sitzung als Zuschauer. Der Zuschuss sei nötig, um Mängel bei Technik, Ton und Licht zu beseitigen, hieß es. Ebenso bedürfe es mehr Geld für eine neue Tribüne mit besserer Sicht und mehr Komfort. Von Wedel verpflichtete Schauspiel-Stars wie Sonja Kirchberger, Mathieu Carrière und Heinz Hoenig seien nicht der Grund für den erhöhten Finanzbedarf, hatte der kaufmännische Geschäftsführer der Festspiele, Stefan Pruschwitz, betont.

Im Vorjahr hatte es wiederholt Ärger und politische Grabenkämpfe um den Festspiel-Etat gegeben. Wedel-Vorgänger Holk Freytag musste deswegen seinen Hut nehmen.

dpa

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