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"Babywatching" verbessert Empathie und Sprache von Kindern

Gesellschaft "Babywatching" verbessert Empathie und Sprache von Kindern

Die Beobachtung von Müttern mit ihren Babys fördert laut einer Studie die Empathie-Fähigkeit von Kindern. Das ist das Ergebnis einer zweijährigen Untersuchung in Frankfurter Kitas unter Federführung des Münchener Kinderpsychiaters und Psychoanalytikers Karl Heinz Brisch.

Frankfurt/München. Die Empathie-Fähigkeit von Drei- bis Elfjährigen, die bei dem Präventionsprojekt mitmachten, habe sich im Gegensatz zu Gleichaltrigen deutlich verbessert, sagte der Wissenschaftler vom Klinikum München am Mittwoch der dpa in Frankfurt.

Die Sprachentwicklung sei auch besser geworden. Aggressionen und Angststörungen hätten dagegen abgenommen. Die Feinfühligkeit der Mütter, die sich mit ihren Babys beobachten ließen, sei ebenfalls gewachsen.

Die Psychoanalytikerin und Kinderärztin Angela Köhler-Weisker vom Anna-Freud-Institut in Frankfurt hält die Ergebnisse für einleuchtend und das Projekt für eine "sehr gute Idee". Viele Einzelkinder hätten ja nur selten die Gelegenheit, Mütter mit Babys zu beobachten.

dpa

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