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Baby zu Tode geschüttelt: Prozessauftakt

Prozesse Baby zu Tode geschüttelt: Prozessauftakt

Weil er sein zehn Monate altes Baby zu Tode geschüttelt haben soll, muss sich der 29 Jahre alte Vater vor dem Landgericht Limburg verantworten. Dem Mann aus dem mittelhessischen Runkel wird in dem am Dienstag gestarteten Verfahren Totschlag vorgeworfen.

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Erster Prozesstag: Verlesen der Anklageschrift.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Limburg. Am ersten Prozesstag werde noch nicht mit einer Aussage des Vaters, sondern nur mit dem Verlesen der Anklageschrift gerechnet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Der Vater von Zwillingen hatte im Dezember abends den Notarzt gerufen, weil sein Sohn nach einem Sturz das Bewusstsein verloren habe. Das Baby starb vier Tage später in einer Wiesbadener Kinderklinik. Den Ärzten fiel auf, dass die Verletzungen des Kindes nicht von einem Sturz, sondern von gewaltsamem Schütteln oder Schleudern herrühren konnten. Die Mutter soll zur Tatzeit nicht in der Wohnung gewesen sein.

Als die Polizei zu ermitteln begann, wurden auch bei der Zwillingsschwester Schädel- und Rippenbrüche festgestellt. Dieser Fall soll in einem gesonderten Verfahren behandelt werden. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte der Sprecher.

dpa

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