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BKK-Studie: Hessen überdurchschnittlich oft krank

Gesundheit BKK-Studie: Hessen überdurchschnittlich oft krank

Hessen im arbeitsfähigen Alter sind im Jahr 2013 vergleichsweise oft krankgeschrieben gewesen. Im Schnitt waren es 18,2 Tage, damit liege das Land über dem Bundesdurchschnitt von 17,8 Tagen, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Gesundheitsreport des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) in Berlin.

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Hessen erkranken häufig.

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Wiesbaden/Berlin. Dabei seien die hessischen Versicherten mit einem Alter von durchschnittlich etwa 40 Jahren noch vergleichsweise jung.

Hauptsächlich der Rücken machte den Menschen zu schaffen. Etwa ein Fünftel der Fehlzeiten geht auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurück, zu denen auch Rückenprobleme zählen. Es folgen Erkrankungen der Atemwege (15 Prozent), psychische Störungen (12,6) und Verletzungen (9,3). Vor allem die psychischen Leiden sind weiter auf dem Vormarsch. Besonders betroffen sind davon in Hessen Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung sowie von Postdiensten.

Nach Angaben der BKK wurden für den Gesundheitsreport 2014 "Gesundheit in Regionen" die Daten von 9,3 Millionen Versicherten analysiert, er sei daher repräsentativ. Eingerechnet wurden auch die Angaben von Arbeitslosen. Diese lassen sich vergleichsweise oft krankschreiben, ohne sie läge der Bundesdurchschnitt der Krankheitstage um 0,2 Prozentpunkte niedriger.

dpa

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