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BKA bereitet sich auf Identifizierung der Absturzopfer vor

Luftverkehr BKA bereitet sich auf Identifizierung der Absturzopfer vor

Das Bundeskriminalamt (BKA) bereitet sich darauf vor, bei der Identifizierung der Opfer des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich mitzuhelfen. Drei Kriminalbeamte der Identifizierungskommission (IDKO) seien noch am Dienstag nach Paris gereist, um mit den französischen Kollegen den Einsatz vorzubereiten, sagte eine BKA-Sprecherin am Mittwoch in Wiesbaden.

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BKA-Hilfe.

Quelle: Thomas Koehler/photothek.net/Auswärtiges Amt/dpa

Wiesbaden. Sie würden von den zwei Verbindungsbeamten des BKA in Frankreich unterstützt.

Zugleich arbeite in Wiesbaden eine Besondere Aufbau-Organisation (BAO) mit Hochdruck daran, Daten der Vermissten zu sammeln, um die Identifizierung vorzubereiten. Ob und wie viele weitere Spezialisten nach Frankreich entsandt werden, stehe noch nicht fest, sagte die Sprecherin. Das hänge davon ab, wie die französischen Behörden den Identifizierungs-Einsatz planen.

Der IDKO gehören Kriminalbeamte des BKA an. Die Kommission kann bei Großeinsätzen aber auch auf einen Pool erfahrener Ärzten und Gerichtsmediziner in Deutschland zurückgreifen. Vergangenes Jahr hatte die deutsche IDKO mitgeholfen, in den Niederlanden die 298 Opfer des Fluges MH 17 zu identifizieren. Die malaysische Boeing 757 war am 17. Juli 2014 auf dem Flug von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgestürzt - mutmaßlich wurde sie über dem Kriegsgebiet abgeschossen.

dpa

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