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Autoren von Lärmstudie weisen Kritik von Medizinern zurück

Wissenschaft Autoren von Lärmstudie weisen Kritik von Medizinern zurück

Die Verfasser der NORAH-Studie zu Gesundheitsrisiken von Verkehrslärm haben die Kritik von Medizinprofessoren an ihren Ergebnissen zurückgewiesen. "Einige Argumente wirken vorgeschoben, weil sie an der wissenschaftlichen Debatte vorbei zielen", erklärte am Mittwoch Studienleiter Rainer Guski von der Ruhr-Universität Bochum.

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Die Autoren kündigten eine ausführliche wissenschaftliche Stellungnahme an.

Quelle: A. Heimken/Archiv

Mainz. Die Tatsache, dass der Flughafenbetreiber Fraport die Studie zu zehn Prozent mitfinanziere, werde offensichtlich benutzt, "um NORAH als interessengeleitet zu diskreditieren". Die Autoren kündigten eine ausführliche wissenschaftliche Stellungnahme an.

Die drei Mediziner Thomas Münzel, Martin Kaltenbach und Eberhard Greiser hatten in der vergangenen Woche massive Zweifel an Methoden und Ergebnissen der Untersuchung angemeldet. Sie widersprachen vor allem der Teilstudie zum Bluthochdruck, bei dem die NORAH-Studie keinen ursächlichen Zusammenhang zu Fluglärm feststellte.

dpa

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