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Ausstellung zeigt Sterben und Trauer im Ersten Weltkrieg

Museen Ausstellung zeigt Sterben und Trauer im Ersten Weltkrieg

Zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren widmet sich eine Ausstellung in Kassel dem damaligen Umgang mit Sterben und Trauer. Dabei geht es um die Frage, wie der Krieg mit der bis dahin nicht vorstellbaren Dimension des Mordens, Sterbens und Leidens auf die Menschen gewirkt hat.

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Am 15. November öffnet die Ausstellung zum Ersten Weltkrieg.

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. "Die Verwandlung. Sterben und Trauer 1914-1918", heißt die Gemeinschaftsausstellung im Kasseler Museum für Sepulkralkultur, die von diesem Samstag (15.11) an zu sehen ist.

Der Titel der Schau ist für die Kuratoren Stefanie Hamann und Gerold Eppler eine klare Eingrenzung. "Wir wollten nicht ein weiteres Mal den Ersten Weltkrieg erzählen", sagte Eppler am Donnerstag bei einer Vorbesichtigung. Mit dem Thema Verwandlung wolle man aufzeigen, "wie der Krieg langsam im Alltag der Menschen ankam".

Zur Visualisierung werden die Räumlichkeiten in verschiedene Stationen unterteilt. Beginnend bei der Euphorie zu Kriegsbeginn werden die Besucher über die Ernüchterung an der Front und in der Heimat bis hin zum Trauma des Kriegsendes geleitet. Die Gemeinschaftsausstellung des Arbeitskreises selbstständiger Kultur-Institute läuft bis zum 10. Mai 2015.

dpa

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