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Aus dem Main geretteter Jugendlicher stirbt im Krankenhaus

Notfälle Aus dem Main geretteter Jugendlicher stirbt im Krankenhaus

Ein aus dem Main geretteter Jugendlicher ist in einem Frankfurter Krankenhaus gestorben. Das sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Augenzeugen hatten am Dienstagabend Hilfe gerufen, weil sie den 15-Jährigen aus den Augen verloren hatten, nachdem er von einem Schwimmponton - eine Art künstliche Insel - in den Main gesprungen war, wie die Feuerwehr mitteilte.

Frankfurt/Main. Der Jugendliche soll den Aussagen nach drei bis vier Meter im Main geschwommen sein, bevor er plötzlich unterging. Ein Rettungstaucher barg ihn in etwa vier Metern Tiefe vom Grund des Flusses. Der Jugendliche habe sich rund 25 Minuten unter Wasser befunden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Warum er untergegangen ist, war auch am Mittwoch noch völlig unklar.

Nach ersten Wiederbelebungsmaßnahmen vor Ort wurde der 15-Jährige in den Schockraum der Universitätsklinik gebracht. Bei der Rettung war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Nach ersten Ermittlungen hatte der 15-Jährige mit Freunden Fußball gespielt und sich danach im Main abkühlen wollen. Er war auf den Schwimmponton gestiegen. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers handelt es sich dabei um eine Anlegestelle für Sportruderboote, die etwa 30 Zentimeter aus dem Wasser herausragt.

dpa

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