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Auge in Auge mit dem Saurier: neue Technologie im Museum

Museen Auge in Auge mit dem Saurier: neue Technologie im Museum

Mit neuester Technik lässt das Frankfurter Senckenberg-Naturmuseum ausgestorbene Saurier zu neuem Leben erwachen. Von Freitag an können Besucher virtuell für ein paar Minuten lang mit einer Datenbrille in die Urzeit eintauchen.

Frankfurt/Main. Dauereinrichtung im Museum soll dann vom 16. Dezember an eine High-Tech-Begegnung mit dem Langhalssaurier Diplodocus werden, dessen Skelett im Sauriersaal des Museums steht.

Möglich ist das auch dank der Master-Arbeit eines Mainzer Studenten: Alexander Oster, Student im Fachbereich Zeitbasierte Medien, entwickelte für seine Abschlussarbeit einen kleinen Film, der Besuchern einen dreidimensionalen Blick auf den lebenden Saurier ermöglicht - und am Ende sogar einen Blick in die Augen des Urtiers.

Für Museumsdirektor Bernd Herkner ist der erste Ausflug der Museumsmacher in die Welt der virtuellen Realität nur der Anfang: "Im Zusammenhang mit der Umbauphase des Museums wollen wir künftig noch mehr auf neue Technologien setzen", sagte er am Donnerstag. "Als Museum müssen wir mit der Zeit gehen - da kommen wir an der Virtual Reality nicht vorbei." Eine Einschränkung gebe es dabei: "Die Technik soll unsere Objekte ergänzen und nicht mit ihnen konkurrieren."

dpa

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