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April, April: Schwarzfahrer-Spürhund und singender Eintracht-Trainer

Gesellschaft April, April: Schwarzfahrer-Spürhund und singender Eintracht-Trainer

Medien, Unternehmen und Parteien haben die Hessen am Mittwoch mit frei erfundenen Berichten in den April geschickt. So meldete die Kasseler Verkehrsgesellschaft KVG, sie wolle Fahrgäste ohne Fahrausweis künftig mit einem "Schwarzfahrerhund" ausfindig machen.

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Ehemalige Frankfurter Trainer Dragoslav Stepanovic.

Quelle: R. Vennenbernd/Archiv

Frankfurt/Main. Der neue, tierische Mitarbeiter mit dem Namen Aaron von der Brackwarte sei extra dafür in einer Kasseler Hundeschule ausgebildet worden. Er könne Ängste besonders gut wahrnehmen.

Die Frankfurter Goethe-Universität informierte über einen neuen Studiengang zum kommenden Wintersemester - Maritime Wissenschaften. Als erste Uni im Binnenland will sie Studierende auf einem eigenen Schiff vor der Ostseeinsel Fehmarn forschen lassen.

Der Hessische Rundfunk berichtete von einer neuen Verwendung für den unter chronischer Passagierarmut leidenden Flughafen Kassel: Die Kunstausstellung documenta wolle den Airport zu einer Kunstinstallation machen. Als entschleunigter Sehnsuchtsort, an dem wahre Kontemplation möglich sei, solle er Touristen anlocken. Die hr-Schlagerwelle hr4 will erfahren haben, dass der ehemalige Eintracht-Trainer Dragoslav Stepanovic eine Karriere als Schlagersänger plant. Unterstützt werde er dabei von Produzent Ralph Siegel.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schrieb über ein neues Restaurant im 41. Stock des EZB-Neubaus. Die Notenbank wolle sich nicht mehr abschotten, ab Mittwoch seien Tischreservierungen möglich. Bei der dafür angegeben Telefonnummer der EZB-Pressestelle habe es seit Mittwochfrüh ständig geklingelt, sagte ein EZB-Sprecher.

Die Junge Union in Hessen gab vor, aus Begeisterung über die Koalition mit den Grünen ihr Logo anzupassen. Künftig erscheine der Hessen-Löwe auf grünem Grund mit gelber Sonnenblume. Die JU-Mitgliederzeitung werde von "Löwenmaul" in "Froschkönig" umbenannt und auf Ökopapier gedruckt.

Die Verwaltung des Wetteraukreises meldete eine angebliche Rieseninvestition aus China für ein "Großhandels-, Verkaufs-, Produktions- und Freizeitareal", das in der Region entstehen solle. Auf diese Ente sei auch der eine oder andere reingefallen, sagte ein Kreissprecher.

Die "Gießener Allgemeine Zeitung" veräppelte ihre Leser mit einem Bericht, wonach eine Bürgerinitiative eine Männerquote fordert angesichts einer weiblichen "Übermacht" unter anderem im Gießener Magistrat.

dpa

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