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Anwalt: Geldstrafe wegen Fälschung zur Mollath-Freilassung

Prozesse Anwalt: Geldstrafe wegen Fälschung zur Mollath-Freilassung

Ein Wiesbadener Anwalt ist wegen eines gefälschten Gerichtsbeschlusses zur Freilassung des Justizopfers Gustl Mollath aus der Psychiatrie zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

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Gustl Mollath 2014 in einem Gerichtssaal in Regensburg.

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Wiesbaden. Das Wiesbadener Amtsgericht verurteilte den Juristen am Mittwoch wegen versuchter Gefangenenbefreiung. Der 55-Jährige muss eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 120 Euro bezahlen.

Mollath saß rund sieben Jahre gegen seinen Willen in der Psychiatrie, es kam zu einem aufsehenerregenden Wiederaufnahmeverfahren. Im August 2014 sprach das Landgericht Regensburg den 59-Jährigen schließlich frei. Er war zuvor in einem Prozess vom Vorwurf der Körperverletzung gegenüber seiner früheren Ehefrau wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen worden, wurde aber wegen angeblicher Wahnvorstellungen und Gemeingefährlichkeit in die Psychiatrie eingewiesen. Jahrelang kämpfte Mollath um Wiederaufnahme seines Verfahrens.

dpa

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