Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Anklage wegen Millionenschwindels mit gefälschten Rezepten

Kriminalität Anklage wegen Millionenschwindels mit gefälschten Rezepten

Wegen eines groß angelegten Betrugs mit gefälschten Rezepten für teure Medikamente sind ein Apotheker aus dem Main-Taunus-Kreis und eine Arzthelferin aus Frankfurt angeklagt worden.

Voriger Artikel
Drogenfahnder stellen 150 Kilo Heroin sicher
Nächster Artikel
Ermittlungen zu tödlichem Unfall von siebenfachen Eltern

Medikamente in den Regalen eines Kommissionierautomaten.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Die 53-Jährige, die zwischen 2001 und 2010 in einer Frankfurter Klinik arbeitete, habe einen Arztstempel und Blanko-Rezeptvordrucke sowie Versichertendaten an sich gebracht und dann Rezepte gefälscht, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag mit. Die soll sie an den Apotheker weiterverkauft haben. Der habe die teuren Transplantationspräparate mit den Krankenkassen abgerechnet, aber keine Medikamente herausgerückt.

Die Anklage spricht von gewerbsmäßigem Betrug in mindestens 40 Fällen und einem Schaden von rund 844 000 Euro. Bei der Untersuchung kamen die Ermittler laut Anklage dem Apotheker zudem noch bei anderen, ähnlichen Schwindeleien auf die Schliche. Der Gesamtschaden zum Nachteil gesetzlicher Krankenhasse belaufe sich auf rund eine Million Euro. Der Prozess soll vor dem Landgericht Frankfurt stattfinden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr