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Anklage fordert lebenslange Haft für Gattenmord

Prozesse Anklage fordert lebenslange Haft für Gattenmord

Im Darmstädter Prozess um eine Witwe, die gemeinsam mit ihrem Geliebten ihren Ehemann ermordet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft am Freitag lebenslange Haft gefordert.

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Der Prozess wurde vertagt.

Quelle: Andre Hirtz/Archiv

Darmstadt. 2009 soll die heute 48-Jährige geplant haben, ihren vermögenden Ehemann zu töten. Dieser hatte die Scheidung verlangt. Der Liebhaber habe den Geschäftsmann (59) daraufhin kurz vor Weihnachten 2009 in dessen Haus in Fürth-Ellenbach im Odenwald erschlagen, nachdem die Frau dafür gesorgt habe, dass er zu Hause anzutreffen war, so die Staatsanwaltschaft. Bereits 2011 war der Liebhaber dafür zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt worden.

Der Prozess gegen die Frau hatte im Herbst 2013 begonnen und sollte ursprünglich nur bis Januar dieses Jahres dauern. Viele Anträge der Verteidigung hatten jedoch zu Verzögerungen geführt. Nach dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft am Freitag hatte die Verteidigung erneut Beweisanträge gestellt, über die das Gericht nun noch entscheiden muss. Deswegen war die Beweisaufnahme erneut eröffnet worden. Der Prozess soll am Dienstag (08.04./9.00 Uhr) fortgesetzt werden. Dass dann auch ein Urteil gefällt wird, ist nach Angaben eines Sprechers unwahrscheinlich.

dpa

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