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Anhörung in Prozess um verschwundenes Rehberger-Kunstwerk geplant

Prozesse Anhörung in Prozess um verschwundenes Rehberger-Kunstwerk geplant

Im Prozess um ein verschwundenes Kunstwerk in einem Frankfurter Szene-Klub will das Landgericht in die Beweisaufnahme einsteigen. Voraussichtlich am 6. August sollen drei Zeugen angehört werden, beschloss das Gericht am Mittwoch.

Frankfurt/Main. Verschwunden ist eine begehbare Skulptur des Biennale-Teilnehmers und Städel-Professor Tobias Rehberger. Die Betreiber des mittlerweile geschlossenen Tanzlokals haben die Deka-Bank auf Schadensersatz in Höhe von knapp drei Millionen Euro verklagt.

Die Bank hatte nach Mietstreitigkeiten die Schließung der Diskothek 2012 durchgesetzt. Bei der Räumung sei die Skulptur abhandengekommen, argumentieren die Kläger. Die Beweisaufnahme soll laut Gericht nun klären, ob die Klub-Betreiber vor der Räumung Zutritt zu den Räumlichkeiten hatten, um das Kunstwerk auszubauen oder ob ihnen der Zutritt von der Bank verwehrt wurde.

Der Rechtsanwalt der Kläger zeigte sich nach Verkündung der Zwischenentscheidung optimistisch: "Wir sind auf einem richtigen Weg. Wenn es keine Anspruchsgrundlage geben würde, müsste das Gericht keine Zeugen vernehmen."

dpa

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