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Angeklagter in Prozess um Doppelmord kündigt Erklärung an

Prozesse Angeklagter in Prozess um Doppelmord kündigt Erklärung an

Im Prozess um den Doppelmord am Frankfurter Gerichtsgebäude wird der Angeklagte erst nach der Weihnachtspause sein Schweigen brechen. Mitte Januar werde mit einer Einlassung des Angeklagten gerechnet, die von dessen Verteidiger vorgetragen werden soll, teilte die Schwurgerichtskammer des Landgerichts am Freitag mit.

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Der Angeklagte soll zwei Menschen getötet haben.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Die Richter vernahmen unterdessen eine Staatsanwältin, die am Morgen des 24. Januar am Tatort war.

Die Staatsanwältin, die vor dem Haus rauchte, war auch die Sitzungsvertreterin der Anklagebehörde im Totschlagsprozess gegen die beiden Opfer. In dem Prozess und bei der Vernehmung des jetzt wegen zweifachen Mordes angeklagten 48-Jährigen zwei Tage vor dem Blutbad habe eine Atmosphäre frei von Spannungen oder Aggressionen geherrscht. Sie habe deshalb mit einer solchen Tat nicht gerechnet.

Dem 48-jährigen Angeklagten wird zweifacher Mord zur Last gelegt. Er soll aus Rache zwei Männer mit Schüssen und Messerstichen umgebracht haben, die wegen der Tötung seines Bruders vor Gericht standen und in einem ersten Prozess freigesprochen worden waren. Der Prozess wird am 12. Januar fortgesetzt.

dpa

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