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Angeklagter bestreitet Schuld an Brandserie: Kein Urteil

Prozesse Angeklagter bestreitet Schuld an Brandserie: Kein Urteil

Ein 20-Jähriger soll im Frankfurter Gallusviertel sechs Brände gelegt haben - sein Prozess ist nun ohne Urteil zu Ende gegangen. Das Verfahren vor dem Amtsgericht Frankfurt wurde am Montag eingestellt.

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Angeklagter bestreitet Brandstiftung.

Quelle: Daniel Naupold/Archiv

Frankfurt/Main. Die durchgemachten sechs Monate Untersuchungshaft seien eine ausreichende "erzieherische Maßnahme" für den jungen Mann, hieß es. Der Staatsanwaltschaft zufolge soll er innerhalb eines halben Jahres in Treppenhäusern und Müllcontainern Feuer gelegt und drei Autos sowie ein Motorrad angezündet haben. Zu Beginn der Verhandlung ließ der Angeklagte über seine Verteidigerin erklären, dass er unschuldig sei.

Ein psychiatrischer Sachverständiger attestierte dem Mann eine Persönlichkeitsstörung und eine Neigung zum Lügen. Bereits seit seinem zweiten Schuljahr sei er immer wieder durch Gewalt- und Straftaten aufgefallen. Seine Schuld- und Steuerungsfähigkeit sei jedoch nicht eingeschränkt. "Trotz seiner Persönlichkeit weiß er genau, was erlaubt ist und was nicht", sagte der Sachverständige.

Die Polizei war dem Angeklagten durch DNA-Spuren auf die Schliche gekommen - er wohnte im Gallusviertel. Die Anklage beziffert den entstandenen Sachschaden auf mehr als 80 000 Euro.

dpa

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