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Angeklagter bestreitet Rennen: räumt tödlichen Unfall ein

Prozesse Angeklagter bestreitet Rennen: räumt tödlichen Unfall ein

Zu Beginn des Prozesses um ein illegales Autorennen mit einem Toten am Frankfurter Mainufer hat der Angeklagte den Unfall ausführlich geschildert. Der 22-Jährige räumte am Freitag ein, nicht angeschnallt mit einem geliehenen Auto mit hoher Geschwindigkeit eine rote Ampel überfahren und so den tödlichen Unfall verursacht zu haben.

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Verhandlungssaal im Landgericht.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Mit einem Autorennen habe dies aber nicht zu tun gehabt. "Es hat kein Rennen stattgefunden", sagte sein Anwalt, Hans-Jürgen Borowsky, vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts.

"Ich habe das unterschätzt und zu viel Gas gegeben", sagte der 22-Jährige über den Unfall am Abend des 22. April vergangenen Jahres. Der Wagen habe knapp 300 PS gehabt. "Ich bin noch nie so ein Auto gefahren." Das Fahrzeug seiner Freunde, mit denen er an einer Tankstelle wenige Kilometer weiter verabredet gewesen sei, habe er nicht bemerkt.

Dem Angeklagten wird Totschlag zur Last gelegt. Der schwere Unfall hatte sich in Frankfurt-Schwanheim an einer Autobahnauffahrt ereignet. Der zur Tatzeit 20-Jährige soll mit 142 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein, erlaubt waren 70. Laut Anklage fuhr er ungebremst in die rechte Seite des anderen Autos. Der 43 Jahre alte Fahrer starb noch an der Unfallstelle.

dpa

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