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Angeklagter bestreitet Missbrauch von rund 100 000 Euro

Prozesse Angeklagter bestreitet Missbrauch von rund 100 000 Euro

Ein Ex-Manager eines Obst- und Gemüsegroßhandels hat am Mittwoch vor dem Amtsgericht Frankfurt bestritten, rund 100 000 Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben.

Frankfurt/Main. Der 53 Jahre alte Angeklagte soll zwischen 2006 und 2009 das firmeninterne Buchungssystem in mehr als 1700 Einzelfällen manipuliert und Geld auf das eigene Konto geleitet haben, heißt es in der Anklage. Das Unternehmen belieferte vor allem die Gastronomie sowie Großkunden und war früher in der Frankfurter Großmarkthalle ansässig.

Der 53-Jährige sagte, er habe die Manipulationen auf Geheiß des Mitgeschäftsführers vorgenommen, um Geld "an den Büchern vorbei" für schwarz angestellte Mitarbeiter zu gewinnen. Der Angeklagte nannte zahlreiche ehemalige Kollegen dafür als Zeugen. Mitangeklagt ist auch eine 51 Jahre alte Kollegin, die von den Unregelmäßigkeiten Kenntnis gehabt haben soll. Das Gericht setzte einen weiteren Verhandlungstermin Anfang April fest und will die benannten Zeugen bis dorthin laden.

dpa

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