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Angeklagter beruft sich nach Explosion auf Erinnerungslücke

Prozesse Angeklagter beruft sich nach Explosion auf Erinnerungslücke

Im Prozess wegen siebenfachen versuchten Mordes hat sich der 42 Jahre alte Angeklagte vor dem Landgericht Limburg auf Erinnerungslücken während der Tatzeit berufen.

Limburg. Er sei stark betrunken nach Hause gekommen und könne sich an nichts mehr erinnern, sagte der Mann am Donnerstag zum Auftakt des Verfahrens. Ihm wird vorgeworfen, mit einer Gasflasche eine Explosion in einem zweigeschossigen Wohnhaus verursacht zu haben. Eine Mutter, ihre vier kleinen Kinder und die Großeltern der Familie konnten sich aus dem ersten Stock des Hauses retten. Sie wurden nur leicht verletzt.

Hintergrund für die Tat soll ein Streit des 42-Jährigen aus Beselich (Landkreis Limburg-Weilburg) mit seiner Frau gewesen sein. In seiner Aussage bestätigte der Mann, dass er seiner mittlerweile von ihm getrennten Frau angedroht hat, sich umzubringen, wenn diese ihn verlassen werde. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler soll der Angeklagte nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin eine Propangasflasche mit ins Schlafzimmer genommen und diese dann mit einem Feuerzeug angezündet haben. Der Schaden durch die Explosion Anfang vergangenen Jahres hatte sich auf rund 200 000 Euro gelaufen.

dpa

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