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Angeblicher Flugzeugabsturz offenbar "schlechter Scherz"

Notfälle Angeblicher Flugzeugabsturz offenbar "schlechter Scherz"

Nach einer mehrstündigen Suche nach einem angeblich abgestürzten Segelflugzeug in Mittelhessen schließt die Polizei einen bewussten Fehlalarm nicht aus. Es werde nun geprüft, ob sich jemand einen "schlechten Scherz" erlaubt habe, sagte ein Sprecher in Gießen.

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Das Blaulicht einer Feuerwehr.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Grünberg/Gießen. Zuvor hatten bei Grünberg mehrere Streifen, unterstützt von einem Hubschrauber, sowie die Feuerwehr nach dem vermeintlichen Bruchpiloten gesucht. Zunächst hieß es, dieser habe einen Notruf abgesetzt und gemeldet, mit seinem Flieger kopfüber in Baumwipfeln festzuhängen.

Den "glaubhaften" Notruf hatten Zeugen über Funk gehört und dann die Polizei alarmiert, wie der Sprecher berichtete. Ein Mann habe ihnen dabei nicht nur dessen angeblich prekäre Lage, sondern auch die Kennung des Segelfliegers durchgegeben. Bei den Nachforschungen stießen die Ermittler bislang aber auf keine Hinweise für einen Absturz. Stattdessen fanden sie heraus, dass die fragliche Maschine unbeschädigt in einer Flughalle in Thüringen stand. Sollte es sich um eine bewusste Falschmeldung gehandelt haben, drohen dem Funker straf- und zivilrechtliche Konsequenzen, teilte die Polizei mit.

dpa

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