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Angeblicher Erfinder: Anleger um 500 000 Euro betrogen?

Prozesse Angeblicher Erfinder: Anleger um 500 000 Euro betrogen?

Weil er mehrere Kapitalanleger mit falschen Versprechungen um fast 500 000 Euro gebracht haben soll, muss sich seit Montag ein 69 Jahre alter Geschäftsmann und Tüftler vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

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Der Tüftler muss sich vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Die Anklage wirft ihm vierfachen Betrug vor. Im Mittelpunkt der Taten steht eine von dem Angeklagten angeblich entwickelte "Feldkraftmaschine", mit der durch magnetische Elektrofelder Energie erzeugt werden könne.

Möglichen Anlegern, die in die Fertigung eines Prototyps investieren sollten, habe er vorgegaukelt, dass ihm rund 100 000 Bestellungen aus den Golfstaaten für die neuen Maschinen vorlägen. Der Angeklagte habe den Interessenten Renditen von mehr als 100 Prozent binnen drei Monaten versprochen, obwohl er nicht einmal über Fertigungsanlagen für die Maschinen verfügt habe. In einem Büro im Frankfurter Messeturm stand lediglich ein Schreibtisch, auf dem er nach eigenen Anhaben kleine Magnetwürfel hin- und herschob.

Mit dem eingegangenen Geld habe der Mann vier Porsche bestellt und sich in einem Frankfurter Luxus-Hotel eingemietet. Vor Gericht stellte er die Betrugsvorwürfe als "völlig irrational" dar. Er habe die Anleger von Beginn an über das große Risiko eines Totalverlusts "umfassend informiert". Die Wirtschaftskammer will bis Mitte Oktober Zeugen vernehmen.

dpa

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