Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Altstadtprojekt im Plan: Pergola soll Krönungsweg abgrenzen

Kommunen Altstadtprojekt im Plan: Pergola soll Krönungsweg abgrenzen

Die bis Ende 2017 geplante Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt ist im Plan: Im "Stadthaus am Markt" wird am 15. Oktober Richtfest gefeiert und spätestens Anfang November beginnen die Bauarbeiten für die 35 Altstadthäuser, wie Projektleiter Patrick Brummermann am Mittwoch bei der Vorstellung des Farbkonzepts für die Häuserfassaden sagte.

Voriger Artikel
Prozess gegen Schleuser: Afrikaner sollten nach Skandinavien
Nächster Artikel
Unbekannter überfällt mit Schusswaffe Kassiererinnen in Michelstadt

Bauarbeiten auf dem Areal der zerstörten Altstadt in Frankfurt.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt/Main. Eine Pergola soll auf etwa 50 Metern den historischen Krönungsweg vom Römer zum Dom markieren und zugleich die Rampe zur Kunsthalle Schirn abgrenzen.

Diesem Vorschlag muss aber noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Die Kosten dafür seien ebenfalls noch unklar. "Das ist technisch eine komplizierte Ecke", sagte Brummermann. Das Altstadt-Projekt in der City kostet nach derzeitigem Stand insgesamt knapp 170 Millionen Euro, die Stadt trägt davon etwa 100 Millionen Euro.

Mehr als 400 Verkaufsgespräche für die 54 Wohnungen seien geführt worden, sagte Brummermann. Die Interessenten müssten bis 28. Oktober ihre Reservierungsvereinbarungen abgeben, 170 seien bislang eingegangen. Dann wird unter Aufsicht eines Notars gelost. Die Wohnungen sind nach früheren Angaben zwischen 35 und 190 Quadratmeter groß und kosten zwischen 5000 und 7250 Euro pro Quadratmeter. In der rekonstruierten Altstadt im Herzen der City sollen zudem Geschäfte und Gastronomie Platz finden.

Die Gestaltungssatzung schreibe für die Häuser Sandstein im Erdgeschoss und Basalt im Sockel vor, sagte Markus Schlegel, Professor für Farb- und Architekturgestaltung der Hochschule Hildesheim. Die Fassaden bestünden mehrheitlich aus Putz, aber auch aus Stein und Holz. Bei den Farben für die 15 Rekonstruktionen orientieren sich die Architekten weitgehend an dem Zustand um 1900: Gebrochene Erd- und Sandtöne, rötliches Eisenoxid und Blaugrautöne. Den "typischen Farbkreis für Altstadt-Neubebauung" beschrieb Schlegel ganz ähnlich. "Das wird aber nicht so eine Ton-in-Ton-Soße." Jedes Haus bekomme eine individuelle Note.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr