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Alte Waffen und Minen aus Wassergraben an Gefängnis geholt

Geschichte Alte Waffen und Minen aus Wassergraben an Gefängnis geholt

Die aufwendige und millionenschwere Bergung von jahrzehntealten Waffen und Munition aus einem Wassergraben am nordhessischen Gefängnis Schwalmstadt hat begonnen.

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Taucher.

Quelle: Boris Roessler

Schwalmstadt. Nach jahrelangen Untersuchungen und etlichen Gutachten werden in einem Testverfahren Granaten, Minen und andere Überbleibsel vor allem aus dem Zweiten Weltkrieg aufgespürt. Bei dem komplexen Bergungsverfahren werden die Waffen von Tauchern markiert und mit einem Siebverfahren und der Hilfe eines Baggers auf einem Ponton geborgen.

Den Auftrag für die Bergungsarbeiten hat eine Spezialfirma aus Mecklenburg-Vorpommern bekommen. Für die Räumung des sogenannten Großen Wallgrabens sind nach Ministeriumsangaben rund 10,9 Millionen Euro vorgesehen. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) verschaffte sich am Montag einen Eindruck vom Einsatz der Taucher.

Das Ministerium rechnet mit Waffenfunden auch aus älteren Epochen in dem zwischen 19 und 37 Meter breiten und bis zu zwei Meter tiefen Wassergraben. Der Wallgraben gehört zur ehemaligen landgräflichen Wasserfestung Ziegenhain. Ende 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

dpa

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