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Alte Frau zerreißt Geldscheine: Prozess um Rückerstattung

Prozesse Alte Frau zerreißt Geldscheine: Prozess um Rückerstattung

Aus Angst vor Einbrechern hat eine alte Frau Geldscheine zerrissen - insgesamt 18 500 Euro. Ihre Enkelin als Betreuerin der Seniorin fordert nun von der Bundesbank, die Geldscheine zu ersetzen.

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Das Urteil soll innerhalb von wenigen Wochen öffentlich gemacht werden.

Quelle: Matthias Balk/Archiv

Kassel. Weil diese sich aber weigert, hat sich der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Mittwoch mit dem Fall befasst (Az: 6 A 682/15). Ein Urteil fällte der Richter nicht, es soll innerhalb von wenigen Wochen öffentlich gemacht werden.

Eigentlich ist die Lage klar: Laut einem Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB) wird Geld bei vorsätzlicher Zerstörung nicht ersetzt. Der Richter aber deutete an, dass die mittlerweile 89 Jahre alte Frau aus dem bayerischen Waldkraiburg im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit gehandelt haben könnte. Sie hatte die 37 Scheine mit einem Wert von je 500 Euro in kleine Schnipsel gerissen und in einem Gefrierbeutel im Eisfach versteckt.

dpa

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