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Alkohol größtes Problem bei Suchtkranken in Hessen

Gesundheit Alkohol größtes Problem bei Suchtkranken in Hessen

Alkohol ist bei Suchtkranken in Hessen das Problem Nummer eins. "Das ist überwiegend auch ein Männerthema", sagte der Geschäftsführer der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen, Wolfgang Schmidt-Rosengarten.

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Die Wohngemeinschaft Bergstraße hilft Süchtigen.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Darmstadt/Frankfurt. Eine Statistik der Einrichtung gibt Aufschluss über alle Suchtkranken zwischen den Jahren 2005 und 2012: "Der Anteil mit einer Alkoholproblematik bewegt sich seit dem Jahr 2005 auf einem sehr stabilen Niveau bei 41 beziehungsweise 42 Prozent", heißt es in dem Bericht. Heroin lag 2005 mit 34 Prozent an zweiter Stelle, sank bis 2012 auf 28 Prozent. Der Anteil von Cannabis, Crack und Kokain ist deutlich kleiner.

Basis der Daten ist eine Umfrage unter 82 Einrichtungen in Hessen zur Zahl der Menschen, die dort wegen Alkohol, Heroin oder anderen Drogen Hilfe suchten. Die Zahl aller Betreuten stieg laut der Landesstelle kontinuierlich an, von 16 104 im Jahr 2005 auf 17 799 im Jahr 2012 - eine Zunahme von etwa 10,5 Prozent.

Eine Anlaufstelle für Alkoholkranke ist etwa die Wohngemeinschaft Bergstraße in Bensheim. Sie will Männern nicht nur helfen, trocken zu bleiben, sondern ihren Lebensunterhalt auch wieder selbst verdienen zu können. "Die Abstinenz ist die beste Empfehlung", sagte Gabriele Bartsch von der Deutschen Hauptstelle für Suchfragen in Hamm.

dpa

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