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Aktiv-Haus in Frankfurt erzeugt mehr Strom als Bewohner brauchen

Energie Aktiv-Haus in Frankfurt erzeugt mehr Strom als Bewohner brauchen

Das weltweit erste Aktivhaus, das mit eigenen Photovoltaik-Modulen mehr Strom erzeugt als seine Bewohner verbrauchen, ist am Mittwoch in Frankfurt eröffnet worden.

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Das Aktiv-Haus hat 74 Wohneinheiten und 1330 Sonnenkollektoren.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Das Haus übertreffe bekannte Klimaziele, "hier hat die Zukunft bereits begonnen", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). "Wir wollen, dass es der Normalfall wird."

1330 Sonnenkollektoren an der Fassade und auf dem Dach erzeugen Strom, der im Keller in einer Batterie gespeichert wird. Dort können Elektroautos eines Carsharing-Projekts mit dem Strom aufgetankt werden. Für Heizung und Warmwasser wird mit dem Sonnenstrom eine Wärmepumpe betrieben, die Wärme aus dem nahen Abwasserkanal abzapft.

Das Gebäude in der Nähe des Mainufers bietet 74 Wohnungen. Der durchschnittliche Mietpreis liege bei 13,50 Euro pro Quadratmeter, sagte Frank Junker, Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG. Die Miete schließe Strom- und Heizkosten ein. Der Bau habe 23,8 Millionen Euro gekostet.

dpa

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