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Achteinhalb Jahre Haft nach blutigem Streit im Drogenmilieu

Prozesse Achteinhalb Jahre Haft nach blutigem Streit im Drogenmilieu

Nach einem blutigen Streit unter Drogendealern ist ein 32-Jähriger zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann hatte dem Urteil des Landgerichts Frankfurt zufolge im Februar 2014 einen Drogenhändler in dessen Wohnung in Sulzbach (Taunus) überfallen und mit einem Messer schwer verletzt.

Frankfurt/Main. Dafür habe er sich der gefährlichen Körperverletzung und der schweren räuberischen Erpressung schuldig gemacht, hieß es am Mittwoch im Gericht. Sein 24 Jahre alter Komplize wurde zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er habe lediglich den Überfall mitgeplant, von der Messerattacke aber nichts gewusst.

Von dem ursprünglichen Vorwurf des versuchten Totschlags gegen den Hauptangeklagten wurde abgesehen. Die Schwurgerichtskammer hielt ihm zugute, das "rettungsbereite Personen" mit in der Wohnung gewesen seien und er dies gewusst habe. Im Strafmaß übertraf das Gericht trotzdem den Antrag der Staatsanwaltschaft um gut eineinhalb Jahre.

dpa

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