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Acht Jahre Haft für versuchten Mord in Linienbus

Prozesse Acht Jahre Haft für versuchten Mord in Linienbus

Weil er in einem Linienbus beinahe seine Ex-Freundin umgebracht hat, muss ein 61-Jähriger für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Gießen verurteilte den Mann am Dienstag wegen versuchten Mordes.

Gießen. Die Richter waren überzeugt, dass er im vergangenen Dezember in Gießen die damals 45-Jährige mit einem Jagdmesser schwer verletzt hat - aus Eifersucht. Die Frau war die Fahrerin des Busses. Sie erlitt bleibende Schäden an einem Arm.

Zu Beginn des Prozesses Mitte Juni hatte der Angeklagte gesagt, ihn habe unkontrollierbare Wut zur Tat getrieben. Er habe die Frau aber nicht töten, sondern nach einem Streit nur mit ihr reden wollen. Zuvor habe er sich mit Schnaps Mut angetrunken. Schließlich habe er die Fassung verloren und mit dem Messer zweimal auf die Frau eingestochen. Ein Zeuge hatte die Tat beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Beamten stoppten damals den Mann, der sich nach der Tat selbst hinter das Steuer des Busses gesetzt hatte.

dpa

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