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Acht Bewohner nach Gasgeruch im Krankenhaus

Notfälle Acht Bewohner nach Gasgeruch im Krankenhaus

Nach einem Feuerwehreinsatz wegen Gasgeruchs sind in Wiesbaden acht Menschen in Kliniken gebracht worden. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten sich am Sonntagabend unwohl gefühlt.

Wiesbaden. Sanitäter stellten bei fünf von ihnen erhöhte Werte von Kohlenmonoxid im Blut fest, wie die Feuerwehr berichtete. Zwischenzeitlich seien alle acht Bewohner ohne Anzeichen auf eine Vergiftung aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Auslöser für den Zwischenfall könnte ein Defekt an einer Gastherme gewesen sein, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Anlage habe eine Störung angezeigt. Die Bewohner hätten jedoch gleich gelüftet, so dass die Messgeräte der Einsatzkräfte vor Ort nicht mehr anschlugen.

Erst am Freitag waren 21 junge Menschen bei einer Geburtstagsfeier durch ausströmendes Kohlenmonoxid in einer Gaststätte in Dietzenbach (Landkreis Offenbach) verletzt worden. 14 von ihnen kamen ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht. Das Kohlenmonoxid strömte vermutlich aus einem defekten Heizgerät. Es stand in dem Hinterzimmer der verwinkelten Gaststätte.

Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruchloses und giftiges Gas, das zum Tod durch Ersticken führen kann. Wer hohe CO-Konzentrationen einatmet, kann innerhalb weniger Minuten sterben. Bei einer Vergiftung kommt es zu Übelkeit, Atemnot, Kopfschmerzen, Husten, Verwirrtheit, Herzversagen und Erbrechen. Immer wieder gibt es Todesfälle, wenn CO aus Gasthermen oder Kaminen unbemerkt in die Wohnung strömt oder Menschen in Innenräumen mit offenem Feuer hantieren.

dpa

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