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Abfall oder Kunst? "Müllkünstler" streitet mit Behörden

Buntes Abfall oder Kunst? "Müllkünstler" streitet mit Behörden

Ein selbst ernannter Müllkünstler hat sich in Osthessen mit Behörden und Nachbarn angelegt. Nun droht der Streit zu eskalieren, der sich um die Frage dreht, wie weit die individuelle Freiheit eines selbst ernannten Künstlers geht, der sich "Müllgott" nennt.

Neuenstein. Das Regierungspräsidium (RP) Kassel wirft dem 52-jährigen Matthias Möller vor, sein Grundstück in Neuenstein-Obergeis (Kreis Hersfeld-Rotenburg) als illegale Müllhalde zu missbrauchen. Das RP hat dem Arbeitslosen nun eine Frist bis Freitag gesetzt, zahlreiche Gegenstände zu beseitigen. Kommt er der Anordnung nicht nach, will die Behörde diese am 20. April auf Möllers Kosten wegräumen lassen.

Möller fühlt sich von Nachbarn, die sich über ihn beschweren, und von Behörden verfolgt und gemobbt. Sie alle hätten keinen Sinn für seine Kunst. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, habe er am Montag einen Hungerstreik begonnen.

dpa

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