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A7 südlich von Göttingen nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt

Unfälle A7 südlich von Göttingen nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt

Verkehrschaos in Südniedersachsen: Ein Lkw-Unfall mit einem Toten und einem Schwerverletzten in der Nacht zu Dienstag hat zu einer stundenlangen Vollsperrung der Autobahn 7 südlich von Göttingen geführt.

Hedemünden. Am Nachmittag war nach Angaben der Polizei noch nicht klar, wann die Strecke Richtung Süden wieder befahrbar sein würde. Die Fahrbahn Richtung Norden war am Vormittag nach rund neun Stunden teilweise wieder freigegeben worden.

Rund zwei Stunden nach Mitternacht war ein tschechischer Sattelzug aus bisher unbekannter Ursache zwischen der Anschlussstelle Hedemünden und der Werrabrücke von der Fahrbahn abgekommen. Er durchbrach die Mittelleitplanke und kippte auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegen kommender Sattelzug aus Ungarn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in die Unfallstelle hinein. Dabei wurde der 23-jährige Fahrer eingeklemmt und getötet. Der 38-jährige Fahrer des tschechischen Lkw wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Hinter der Unfallstelle bildeten sich Staus, am Mittag waren sie rund 15 Kilometer lang. Die Umleitungsstrecken waren extrem überlastet. Aus den verunglückten Lastwagen liefen größere Mengen Dieselkraftstoff aus. Zudem verlor ein Lkw seine gesamte Ladung - mit Motoröl befüllte Getriebe und Klimaanlagen. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten gestalteten sich schwierig. Die Polizei ging davon aus, dass die zerstörte Fahrbahn Richtung Süden teilweise abgetragen und erneuert werden muss.

dpa

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