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50-Jähriger wegen Drogengeschäften mit Rockern verurteilt

Prozesse 50-Jähriger wegen Drogengeschäften mit Rockern verurteilt

Wegen der Vermittlung von Drogengeschäften mit Rockern ist ein 50-Jähriger vom Landgericht Trier zu eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Von den 16 angeklagten Taten zwischen Anfang 2000 und Ende 2001 habe man 4 Fälle nachweisen können, teilte das Gericht am Dienstag mit.

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Hells Angels Aufnäher auf einer Lederjacke. 

Quelle: Ronald Wittek/Archiv

Trier. Der Niederländer habe sich der Beihilfe schuldig gemacht, weil er zwischen Rockern des damaligen Trierer Ablegers der Hells Angels und einem Dealer in den Niederlanden den Kontakt herstellte.

In zwei Fällen ging es um den Verkauf von Amphetamin, in zwei weiteren Fällen um Haschisch. Ursprünglich angeklagt waren Geschäfte von mehr als 700 Kilo Haschisch, wobei ein Deal über 500 Kilo nicht zustande gekommen war, sowie von 21 Kilo Amphetamin und zehn Kilo Marihuana.

Im Zusammenhang mit diesen Drogengeschäften sind nach Angaben der Trierer Staatsanwaltschaft in den vergangenen Jahren insgesamt zehn Menschen verurteilt worden. Die Trierer Gruppe der Hells Angels ist längst aufgelöst.

Der 50-Jährige war im März in Bayern nach einem Urlaub verhaftet worden. Der Prozess fand erst jetzt statt, weil sich der Mann in den Niederlanden aufhielt und die dortigen Behörden sich laut Gericht weigerten, ihn auszuliefern. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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