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44-jähriger Geisterfahrer soll wegen Mordes angeklagt werden

Unfälle 44-jähriger Geisterfahrer soll wegen Mordes angeklagt werden

Ein 44 Jahre alte Geisterfahrer, der vor rund zwei Wochen einen tödlichen Unfall verursacht hatte, soll wegen Mordes angeklagt werden. Eine 21-jährige Frau war bei dem Frontalzusammenstoß nahe Limburg ums Leben gekommen.

Limburg. "Er soll vorher einer Zeugin gesagt haben, dass er sich nicht mehr von der Polizei stellen lasse, egal, "ob ich dabei ums Leben komme"", sagte der Limburger Staatsanwalt Michael Sagebiel am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Frankfurter Neue Presse". Diese Äußerung lasse auf einen Tötungsvorsatz schließen. Die Staatsanwaltschaft versuche, bis Mitte März Anklage zu erheben.

Der Mann sei polizeibekannt und an dem Unfalltag ohne Führerschein unterwegs gewesen - nicht zum ersten Mal. Der Polizei waren seine als gestohlen gemeldeten Nummernschilder aufgefallen. Als sie ihn auf der Bundesstraße 49 stoppen wollten, wendete er und flüchtete auf der falschen Fahrspur. Wenig später kam es zu dem schweren Unfall. Der 44-Jährige selbst überlebte verletzt.

dpa

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