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40 Jahre Weißer Ring

Kriminalität 40 Jahre Weißer Ring

Die Opferhilfeorganisation Weißer Ring fordert 40 Jahre nach ihrer Gründung eine effizientere Entschädigung für Opfer von Kriminalität und Gewalt. Die nun geplante Reform des Opferentschädigungsgesetzes hingegen bringe ein zusätzliches Bundesamt und damit unnötige Bürokratie, erklärte die Bundesvorsitzende Roswitha Müller-Piepenkötter am Freitag.

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Kugelschreiber mit dem Logo der Organisation Weißer Ring.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Frankfurt/Mainz. "Opfer brauchen wirksame Unterstützung, schnelle Verfahren und finanzielle Sicherheit, aber keine weitere Behörde." Heutzutage müssten Opfer oft zu lange warten.

Der Verein feierte am Freitag in der Frankfurter Paulskirche sein 40-jähriges Bestehen. Die Arbeit des Weißen Rings werde auch in Zukunft gebraucht, sagte der Richter am Bundesverfassungsgericht und frühere Saar-Ministerpräsident Peter Müller. "Auch ein perfekt ausgebauter Sozialstaat kann Zuwendung, Mitmenschlichkeit und persönliche Nähe nicht garantieren."

Der Weiße Ring mit Sitz in Mainz hat nach eigenen Angaben seit 1976 mehr als 350 000 Menschen materiell geholfen, etwa mit Schecks für Beratungen bei Anwälten und Traumatologen sowie rechtsmedizinische Untersuchungen. Viele weitere Menschen wurden beraten - am Telefon, in den Außenstellen und online. Die derzeit rund 3200 ehrenamtlichen Helfer begleiten Opfer auch zu Terminen bei der Polizei oder im Gericht.

dpa

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