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26-jähriger gesteht vor Gericht Messerattacke in Linienbus

Prozesse 26-jähriger gesteht vor Gericht Messerattacke in Linienbus

Eine Messerattacke in einem Linienbus hat ein 26 Jahre alter Angeklagter vor dem Landgericht Frankfurt gestanden. Er habe aber sein ihm bis dahin völlig unbekanntes Gegenüber nicht töten wollen, sagte der Mann am Donnerstag am ersten Tag des Prozesses gegen ihn.

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Verhandlungssaal im Landgericht.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Die Anklage legt ihm versuchten Totschlag zur Last. Der Mann soll demnach im Januar dieses Jahres mit bedingtem Tötungsvorsatz auf Brust, Schultern und Arme des damals 20 Jahre alten Opfers eingestochen und es erheblich verletzt haben.

Wer in dieser Weise auf den Oberkörper eines Kontrahenten einsteche, nehme dessen Tod zumindest "billigend in Kauf", sagte die Staatsanwältin. Das als Nebenkläger in dem Verfahren auftretende Opfer sagte vor Gericht, der Angeklagte habe ihm einen bösen Blick zugeworfen. Im Bus sei es wegen einer jungen Frau zu einer Auseinandersetzung gekommen. Zahlreiche Fahrgäste wurden Zeugen des Angriffs. Vier sollen noch als Zeugen vernommen werden.

Der Angeklagte war nach der Attacke zunächst geflüchtet. Weil er dabei aber seine Geldbörse samt Personalausweis verloren hatte, machte ihn die Polizei schnell ausfindig.

dpa

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