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2000 Kontrollen seit 2012: Behörden nehmen Reiterhöfe unter die Lupe

Tiere 2000 Kontrollen seit 2012: Behörden nehmen Reiterhöfe unter die Lupe

Wiesbaden (dpa/lhe) - Ställe voller Mist, Weiden mit Stacheldrahtzäunen und schlecht ernährte Pferde: Hessische Behörden haben zwischen 2012 und 2014 mehr als 2000 Kontrollen in privaten und gewerblichen Reiterhöfen durchgeführt.

Das geht aus der Antwort des hessischen Umweltministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Dabei entdeckten die Amtstierärzte immer wieder Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.

Einige der Pferdebesitzer konnten zudem keine Erlaubnis für die Haltung der Tiere oder keine Fachkenntnisse nachweisen. In anderen Fällen wurden den Tieren Leistungen abverlangt, denen sie körperlich nicht gewachsen waren, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums weiter. Zahlen nennt das Papier jedoch nicht. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wurden je nach Schwere des Vergehens unter anderem mit Verwarnungen, Geldstrafen oder Pferdehaltungsverboten geahndet.

dpa

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