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162 000 Euro Schaden: Mutmaßlicher Kupferdieb schweigt

Prozesse 162 000 Euro Schaden: Mutmaßlicher Kupferdieb schweigt

Wegen Kupferdiebstahls in großem Umfang muss sich seit Donnerstag ein 50 Jahre alter Kraftfahrer vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm zur Last, zwischen 2011 und 2013 in 28 Fällen Kupferbänder und -rollen aus dem Lager seines Arbeitgebers, einer Spezialfirma zur Herstellung von Halterungen für Regenrinnen, entwendet zu haben.

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Kupferdrähte.

Quelle: Daniel Naupold/Archiv

Frankfurt/Main. Das Kupfer wurde bei einem Edelmetallhändler in Rheinland-Pfalz umgeschlagen, der Erlös belief sich nach den Berechnungen der Staatsanwaltschaft auf 162 000 Euro. Da sich die Fälle über einen längeren Zeitraum hingezogen haben sollen, geht die Anklage von gewerbsmäßigem Diebstahl aus. Der Angeklagte habe sich mit den Taten eine "regelmäßige Einnahmequelle" verschafft, hieß es.

Am ersten Verhandlungstag schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Die Sache kam ans Tageslicht, als sein Auto wegen einer anderen Straftat überprüft worden war. Die Polizei entdeckte in diesem Zusammenhang Verkaufsbelege des Kupferhändlers. Pro Kilogramm hatte er zwischen 4,20 und sechs Euro erzielt. Dem Angeklagten wurde gekündigt, er sitzt mittlerweile wegen Drogendelikten in Strafhaft und wurde dem Gericht in Handschellen vorgeführt.

dpa

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