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14-Jähriger gesteht Brandstiftung mit fünf Verletzten

Brände 14-Jähriger gesteht Brandstiftung mit fünf Verletzten

Ein 14-Jähriger hat in Nordhessen Feuer in zwei Wohnhäusern gelegt. Dabei waren am Montagabend insgesamt fünf Menschen verletzt worden. Der Jugendliche gestand, die Brände vorsätzlich gelegt zu haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Lohfelden. Ein Zeuge habe ihn zur Tatzeit an einem der Brandorte in Lohfelden (Landkreis Kassel) beobachtet. Der 14-Jährige befinde sich derzeit "in der Obhut seiner Erziehungsberechtigten".

Die Feuer waren im Keller eines Mehrfamilienhauses und im Hausflur des Nachbarhauses gelegt worden. Im Keller brannte Papier im Bereich einer Holztür, in dem Flur fing ein abgestellter Kinderwagen Feuer. Drei Kinder im Alter zwischen einem Jahr und zehn Jahren sowie zwei Erwachsene atmeten giftige Rauchgase ein und kamen ins Krankenhaus.

Zu den Hintergründen für die Tat gab es zunächst keine Einzelheiten. "Ein fremdenfeindliches Motiv könne wir ausschließen", sagte ein Polizeisprecher. In einer der Wohnungen im Nachbarhaus leben der Polizei zufolge fünf syrische Flüchtlinge, sie wurden aber nicht verletzt. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf rund 15 000 Euro.

dpa

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