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100-Jährige haben kein Patentrezept fürs Altwerden

Gesellschaft 100-Jährige haben kein Patentrezept fürs Altwerden

Wie wird man 100 und bleibt fit? Patentrezepte dafür gebe es nicht, versicherten Damen im dreistelligen Alter, die am Freitag den Seniorentag in Frankfurt besuchten.

Frankfurt/Main. Sie alle haben kürzlich ihren 100. Geburtstag gefeiert.

Liesel Verleger, die in einem Frankfurter Heim lebt, findet, sie habe eigentlich nicht viel dafür getan. Als wichtigstes Ereignis in ihrem Leben nennt sie ohne Zögern "meine Hochzeit im März '37 im Palmengarten". Vor kurzem habe sie wieder eine Tageszeitung abonniert, denn "man braucht schon eine eigene Zeitung, im Heim sind die immer gleich weg." Als erstes lese sie immer den Lokalteil, "das andere hört man ja im Radio."

Stefanie Kahl versorgt Sohn und Enkeltochter im eigenen Haus. Sie habe zwar Hilfe im Haushalt, aber "sie kocht und führt die Aufsicht", berichtete ihr Sohn. Zeit ihres Lebens habe seine Mutter recht spartanisch gegessen, sie nehme bis heute keine künstlichen Vitamine. Die aktuelle Hitze macht ihr nichts aus, zum Gehen braucht sie lediglich einen Stock.

Die Zahl der Hochbetagten steigt in Deutschland. Im vergangenen Jahr hätten 6611 Menschen ihren 100. Geburtstag gefeiert, sagte Ursula Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO).

dpa

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