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Wiesbadener Maifestspiele mit großen Namen aus Oper und Theater

Theater Wiesbadener Maifestspiele mit großen Namen aus Oper und Theater

Für seine letzten Maifestspiele bietet der scheidende Wiesbadener Intendant Manfred Beilharz große Namen auf - das Burgtheater Wien, die Komische Oper und das Maxim-Gorki-Theater Berlin.

Wiesbaden. "Es ist für mich ein durchaus bewegender Moment, dieses Programm vorzustellen", sagte der 75-jährige Beilharz am Donnerstag. Er scheidet in diesem Sommer aus. Bei den 118. Internationalen Maifestspielen vom 1. Mai bis 2. Juni kommt zweimal der Theaterklassiker Anton Tschechow auf die Bühne.

Eine ungewöhnliche Mischung bietet das Ballett "Songs of the Wanderers" von Lin Hwai-min aus Taiwan - begleitet von einem Männerchor aus Rustavi in Georgien. Zur Eröffnung am 1. Mai hat die Oper "Elegie für junge Liebende" von Hans Werner Henze Premiere, inszeniert von Dietrich W. Hilsdorf. Die Komische Oper bringt "Rusalka" von Antonin Dvorak nach Wiesbaden, die Oper Turin zeigt "Der Liebestrank" von Gaetano Donizetti.

Das Budget der Festspiele beträgt 1,4 Millionen Euro, von denen die Stadt Wiesbaden 553 000 Euro trägt. Vergangenes Jahr zählte das Theaterfest 22 200 Besucher.

Der Tanz steht unter dem Motto "Tanzerbe des 20. Jahrhunderts". Neben Gastspielen aus Asien und Afrika zeigt das Staatstheater das Projekt "Loops and Lines" des Hauschoreographen Stephan Thoss. Das Tanztheater Pina Bausch gastiert mit "Vollmond".

Im Schauspiel werden zwei Gastspiele mit dem russischen Dramatiker Tschechow geboten. Erst zeigt das Burgtheater Wien "Onkel Wanja", dann folgt die Komödie "Der Kirschgarten" vom Maxim-Gorki-Theater. Es sei keine Frage, dass Tschechow einer der ganz Großen am Staatstheater sei, sagte Beilharz. Der Direktor übergibt nach zwölf Jahren am Staatstheater Wiesbaden nach dieser Spielzeit die Leitung an Uwe Eric Laufenberg, den früheren Intendanten der Oper Köln.

dpa

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