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"Unendlicher Spaß": Schirn macht aus Kultroman eine Ausstellung

Ausstellungen "Unendlicher Spaß": Schirn macht aus Kultroman eine Ausstellung

Der Roman "Unendlicher Spaß" gilt als literarischer Meilenstein und als Porträt einer Generation. Sein Autor David Foster Wallace nahm sich 2008 wegen schwerer Depressionen das Leben.

Frankfurt/Main. Nun hat die Frankfurter Schirn eine Ausstellung um den Kultroman herumgestrickt, die genau wie der Roman "Unendlicher Spaß" heißt. Es ist eine Gruppenausstellung "über den Zustand des Ichs in einer grenzenlosen Gesellschaft", wie die Kunsthalle vorab verriet.

"So viel Ich war nie: Wir drehen uns unentwegt um uns selbst. Und alles um uns herum dreht sich mit", sagte Matthias Ullrich, Kurator der Ausstellung, die am 5. Juni beginnt und bis 7. September dauert. 18 Künstler aus aller Welt antworten auf die Fragen und Themen, die Wallace in seinem Roman behandelt hat: Leistungsdruck und Spaßgesellschaft, Sucht und Depression, Sinnsuche und Irrationalität.

dpa

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