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Rhein verabschiedet Documenta-Geschäftsführer Leifeld

Ausstellungen Rhein verabschiedet Documenta-Geschäftsführer Leifeld

Hessens Kunstminister Boris Rhein (CDU) hat Bernd Leifeld nach 18 Jahren im Amt als Geschäftsführer der Documenta verabschiedet. Der Erfolg der vergangenen vier Weltkunstausstellungen sei zu einem großen Teil Leifelds Verdienst, sagte Rhein am Freitag in Kassel.

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Verabschiedet sich nach 18 Jahren: Bernd Leifeld.

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. "Es ist damit auch ihm zu verdanken, dass sich die Documenta als eine der bedeutendsten und international bekanntesten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit Anerkennung erworben hat." Die Documenta lockt alle fünf Jahre Besucher nach Kassel. 2012 besuchten 905 000 Menschen die Documenta 13.

"Es geht eine Ära zu Ende", sagte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) vor mehreren hundert Gästen. Darunter waren auch mehrere frühere Künstlerische Leiter der Documenta-Kunstausstellungen sowie Ex-Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD).

Er scheide freiwillig aus, betonte Leifeld (64) im Interview der Nachrichtenagentur dpa. "Ich gehe mit zwei weinenden Augen. Aber ich wollte selbst entscheiden, wann ich gehe." Nachfolgerin ist zum 1. April Annette Kulenkampff. Sie war bereits an der Entscheidung beteiligt, den Polen Adam Szymczyk zum Künstlerischen Leiter der Documenta 14 im Jahr 2017 zu bestimmen.

Kunstminister Rhein kündigte zudem an, ein Documenta-Institut zu schaffen. "Wir wollen die Documenta und ihre Geschichte auch zwischen stattfindenden Ausstellungen erlebbar machen." Dies hatte sich auch Leifeld als Ziel gesetzt.

dpa

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