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Frankfurt stellt Programm für verfolgte Autoren auf Prüfstand

Literatur Frankfurt stellt Programm für verfolgte Autoren auf Prüfstand

Die Stadt Frankfurt und die Frankfurter Buchmesse stellen ein Stipendium für verfolgte internationale Autoren auf den Prüfstand. Das Programm werde in den kommenden Monaten evaluiert, bestätigte eine Sprecherin des Kulturdezernats am Freitag.

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Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Dies müsse aber nicht die Einstellung des Stipendiums zur Folge haben.

Seit 1998 nimmt Frankfurt, das auch dem Netzwerk "Städte der Zuflucht" angehört, verfolgte Autoren auf. Derzeit ist der iranische Autor Mohammad Baharlo zu Gast. Die Stadt bezuschusst den Aufenthalt mit jährlich 27 000 Euro. Die Buchmesse kommt für den Lebensunterhalt auf. Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) steht derzeit unter erheblichem Spardruck. Die Evaluierung habe damit aber nicht "in erster Linie" zu tun, hieß es dazu in seinem Dezernat.

Die Entscheidung der Stadt sei "ein falsches Signal zur falschen Zeit", kritisierte Pro Asyl am Freitag. Als peinlich bezeichnete es die Flüchtlingshilfeorganisation, dass ausgerechnet die Stadt der Buchmesse über einen Ausstieg aus dem Programm nachdenke.

dpa

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