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Gesellschaft

Standesbeamte: Mit Kompetenzzentrum gegen Identitätsbetrug

Um wirksamer gegen Identitätsbetrug von Flüchtlingen und Migranten vorzugehen, hält der Bundesverband der Deutschen Standesbeamten die Schaffung eines bundesweiten Kompetenzzentrums für ratsam.
Jürgen Rast, Präsident des Bundesverbandes der Standesbeamten (BDS).

Jürgen Rast, Präsident des Bundesverbandes der Standesbeamten (BDS).

© Uwe Zucchi/Archiv

Bad Salzschlirf. In der Einrichtung könnten Spezialisten arbeiten, die in der Lage seien, gefälschte Dokumente zu erkennen. Denkbar sei, dass dort Personal von Polizei und relevanten Behörden gemeinsam tätig ist, teilte der Bundesverband am Freitag im osthessischen Bad Salzschlirf mit. Die Beamten tagen dort mit Experten zum Thema "Flüchtlinge und Migranten auf dem Standesamt".

Nach Aussagen des Verbandes werden von einigen Migranten "aus unterschiedlichsten Motiven immer wieder unzutreffende Angaben" bei der Registrierung gemacht. Oft könnten sie nur mündlich Angaben machen und hätte gar keine Papiere. Verbandspräsident Jürgen Rast sagte: "Es ist niemandem damit gedient, wenn Menschen in Europa mit einer falschen Identität leben, was dann bei irgendeiner Gelegenheit offenbar wird und dann jede Menge Probleme schafft, möglicherweise für die Betroffenen sogar strafrechtlicher Art."

Rast bemängelte auch ein Verwaltungswirrwarr: "Es würde schon viel Doppelarbeit vermieden, wenn Meldebehörden, Ausländerbehörden und Standesämter über gemeinsame Register mit einheitlichen Datensätzen verfügen." Das sei gegenwärtig nicht der Fall. "Daten, die auf einer Behörde bereits vorhanden sind, müssen oftmals mit erheblichem Aufwand an anderer Stelle erneut recherchiert werden."

dpa


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