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Notfälle

Polizei befragt Zeugen des tödlichen Unfalls im Holiday Park

Nach dem tödlichen Unfall eines elfjährigen Mädchens im Holiday Park im pfälzischen Haßloch hat sich mehr als ein Dutzend Zeugen gemeldet. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankenthal am Montag.
Elfjährige ist von Karussell mitgeschleift und getötet worden. Bild: M. Proßwitz

Elfjährige ist von Karussell mitgeschleift und getötet worden. Bild: M. Proßwitz

© Markus Prosswitz / Masterpress

Haßloch. Es gehe um Parkbesucher, die zur Unfallzeit in der Nähe gewesen seien. Die Elfjährige aus Kelsterbach bei Frankfurt war am Freitag von einem Karussell mitgeschleift und dabei so schwer verletzt worden, dass sie starb. Die genauen Hintergründe sind unklar.

Dem vorläufigen Obduktionsergebnis zufolge erlitt das Kind mehrere Verletzungen, die zum Tode führten. Die Verletzungen seien mit dem Unglück in Einklang zu bringen, schrieben die Gerichtsmediziner nach Angaben der Staatsanwaltschaft. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Die Polizei hatte am Freitag berichtet, das Kind habe unter anderem Schädelverletzungen erlitten.

Das Mädchen, das den Park mit seiner Mutter besucht hatte, war nach ersten Erkenntnissen auf einer Plattform der "Spinning Barrels" (zu Deutsch: drehende Fässer) gefallen. Hinweise auf einen Defekt des Karussells gab es zunächst nicht. Eine Parksprecherin sagte, es bleibe bis zum Abschluss der Untersuchungen außer Betrieb.

Die 15 bis 16 Zeugen stammten aus der Region und dem weiteren Umkreis, unter anderem aus Hessen, sagte Oberstaatsanwalt Kai Hempelmann. Sie müssten von verschiedenen Polizeidienststellen vernommen werden, was mehrere Wochen dauern könne. Die Staatsanwaltschaft wolle aber erreichen, dass dies so schnell wie möglich geschehe. Ob die Mutter bereits vernommen wurde, konnte er nicht sagen.

Nach Angaben des Oberstaatsanwalts hat der TÜV das Fahrgeschäft bereits untersucht und wird nun ein Gutachten anfertigen. "Bis jetzt gibt es noch keine Ergebnisse." Eine Sprecherin des Kreises Bad Dürkheim - der zuständigen Bauaufsichtsbehörde - sagte, es sei eher unwahrscheinlich, dass der Unfall eine bauliche Ursache gehabt habe.

Der Park hatte am Montag geöffnet. Dazu habe ein Notfallseelsorger am Freitag geraten, sagte die Parksprecherin. "Aber es ist nicht business as usual", ergänzte sie. "Alle Mitarbeiter sind tief betroffen."

dpa


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