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Tiere

Naturschützer: Bergfinken-Invasion bleibt seltenes Phänomen

Nach der Invasion von Millionen Bergfinken im mittelhessischen Haiger ist offen, ob sich dort im nächsten Jahr erneut eine Riesenschar der Tiere niederlässt. "Das ist in dieser riesengroßen Zahl ein seltenes Phänomen", sagte der Sprecher des Naturschutzbundes Hessen (Nabu), Berthold Langenhorst, in Wetzlar.
Die Vögel fanden in Hessen dieses jahr reichlich Futter.

Die Vögel fanden in Hessen dieses jahr reichlich Futter.

© B. Roessler/Archiv

Haiger/Wetzlar. Bergfinken kommen demnach zwar jedes Jahr in die Region, aber längst nicht immer in so großen Trupps. Die Tiere blieben ihren Standorten auch nicht treu: "Die Vögel sind dort, wo es etwas zu fressen gibt." Futter - Bergfinken "fliegen" auf Bucheckern - gab es rund um Haiger in diesem Jahr besonders reichlich.

Die Finken hatten sich Anfang des Jahres in einem Waldgebiet am Stadtrand niedergelassen. Vogelexperten schätzten ihre Zahl in Spitzenzeiten auf bis zu zwei Millionen Tiere. Das Naturspektakel lockte in den vergangenen Wochen zahlreiche Schaulustige an. Dem Nabu-Sprecher zufolge machten sich die Finken bereits Mitte März zu ihren Brutgebieten in Nordeuropa auf.

dpa


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