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Wissen Mehr als 5000 Schwangere mit Zika infiziert
Mehr Welt Wissen Mehr als 5000 Schwangere mit Zika infiziert
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06:33 22.02.2016
Die Zahl der Zika-Infektionen bei schwangeren Frauen in Kolumbien steigt weiter an. Quelle: Schneyder Mendoza
Bogotá

 Die nationale Gesundheitsbehörde veröffentlichte die Zahen in einem neuen Bulletin. Zu den 5546 bestätigten Infektionen kommen weitere 810 Verdachtsfälle. Im ganzen Land gibt es nun 37 011 Fälle. Dabei ist es aber bei 5251 Personen vorerst nur der Verdacht einer Infektion mit dem mysteriösen Virus. Zika steht im Verdacht, in Fall einer Infektionen von Schwangeren Schädelfehlbildungen bei ihren Babys zu verursachen.

Das führt in der Regel zu schweren geistigen Behinderungen. Bewiesen ist dieser Zusammenhang nicht, hat aber im am schwersten vom Zika-Virus betroffenen Brasilien nach Angaben von Ärzten schon zu vermehrten Abtreibungen geführt.

Bisher gibt es keinen Zika-Impfstoff

In Kolumbien gibt es bisher keine Hinweise auf eine Zunahme der Mikrozephalie-Fälle wie in Brasilien, was Zweifel an der Theorie einer eindeutigen Verbindung zwischen Zika-Infektionen und Schädelfehlbildungen nährt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will in vier bis sechs Monaten klare Erkenntnisse hierzu vorliegen haben. Zika wird vor allem durch die Moskitoart Aedes aegypti, aber auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Bisher gibt es keinen Impfstoff, das Virus ist bisher in rund 40 Ländern aufgetaucht. Auch in Deutschland gibt es rund 20 Fälle - in der Regel bei Personen, die zuvor in Lateinamerika waren. Doch in 80 Prozent der Zika-Fälle wird eine Infizierung gar nicht bemerkt - anders als bei Dengue, das allein in Brasilien 2015 den Behörden zufolge zu 843 Todesfällen geführt hat.

dpa

In Ausnahmefällen hält Papst Franziskus Verhütungsmittel für akzeptabel, wenn es um eine Bedrohung wie das Zika-Virus geht. Empfängnisverhütung sei in einigen Fällen einleuchtend.

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