Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wissen Umweltschutzer warnen vor Artensterben im Mittelmeer
Mehr Welt Wissen Umweltschutzer warnen vor Artensterben im Mittelmeer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:39 18.04.2011
Der Große Thunfisch gehört zu den mindestens zwölf Knochenfischarten, die laut der Studie bedroht sind. Quelle: dpa

Mehr als 40 Fischarten könnten in den nächsten Jahren im Mittelmeer verschwinden. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag im Schweizer Gland veröffentlichte Studie, die die Umweltschutzorganisation IUCN (Internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) herausgegeben hat. Die IUCN erstellt regelmäßig eine Rote Liste der gefährdeten Arten. Zu den bedrohten Spezies gehören demnach Haie und Rochen sowie mindestens zwölf Knochenfischarten. Sie seien vom Aussterben wegen Überfischung, veränderter Lebensräume und Umweltverschmutzung bedroht.

Zu ihnen zählen der Große Thunfisch (auch Roter Thunfisch oder Blauflossen-Thunfisch), der Braune Zackenbarsch, der Europäische Wolfsbarsch und der Seehecht. Sie könnten auf der Roten Liste als "bald vom Aussterben bedroht" eingestuft werden, so die Organisation. Der Hauptgrund sei Überfischung. "Der Bestand an Großen Thunfisch im Mittelmeer und im Ostatlantik macht dabei besondere Sorge", sagte der Meeresfisch-Spezialist der Organisation, Kent Carpenter. "Es gibt bereits einen 50-prozentigen Rückgang des Fortpflanzungspotenzials über die vergangenen 40 Jahre, vor allem durch Überfischung." Ein großes Problem sind nach Angaben der Umweltschutzorganisation Schleppnetze, in denen sich auch viele Fische verfangen, die wirtschaftlich nicht genutzt werden. Diese Netze zerstören außerdem Teile des Meeresbodens, wo Fische leben und sich vermehren.

dpa

Dürfen Kinder so viele Schokolade zu Ostern futtern, wie sie wollen, essen sie insgesamt weniger davon als wenn ihre Süßigkeiten-Lust eingeschränkt wird - das Ergebnis einer Studie.

18.04.2011

Die Antarktis verliert ihre Pinguine: Forscher haben einen drastischen Rückgang der Population festgestellt, weil den Tieren die Nahrung fehlt. Die Hauptursache für den dramatischen Nahrungsmangel ist nach Ansicht der Forscher der Rückgang des Meereises.

18.04.2011

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht warnen vor einer Zunahme der Erosion an den arktischen Küsten. Der Klimawandel bedrohe nicht nur das Eis der Polkappen, sondern auch die Küsten in den arktischen Dauerfrostgebieten, heißt es in einer Studie zum Zustand der arktischen Küsten, die jetzt erstmals veröffentlicht wurde.

17.04.2011