Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wissen Weißer Hai stärker vom Aussterben bedroht als gedacht
Mehr Welt Wissen Weißer Hai stärker vom Aussterben bedroht als gedacht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:17 15.06.2013
Gejagt und bedroht: Der Weiße Hai. Quelle: dpa
Kapstadt

Der Weiße Hai ist in den Weltmeeren nach Ansicht von Meeresbiologen in Südafrika deutlich stärker bedroht als bisher gedacht. „Wir haben mit 532 weißen Haien vor der Küste Gansbaais nur halb so viel Haie entdeckt wie vermutet“, berichtete der US-Meeresbiologe Oliver Jewell der Nachrichtenagentur dpa. Dabei gelte dieser Küstenabschnitt nach Kapstadt als das Gewässer mit der dichtesten Population Weißer Haie in der Welt.

Die Überfischung der Haie werde vor allem wegen der Bedeutung ihrer Flossen für die asiatische Küche verursacht, betonte der Wissenschaftler. Er ist einer der Autoren der jetzt vorgestellten Hai-Studie des „Dyer Island Conservation Trust“ (DICT) in Gansbaai. Die Wissenschaftler kommen aufgrund ihrer fünf Jahre währenden Studien zu dem Ergebnis, dass auch die Gesamtzahl der Weißen Haie weltweit nur halb so groß sein könnte wie vermutet. Bisher lagen die Schätzungen zwischen 3000 und 5000 Tieren. Weltweit werden der „Sharklife Conservation Group“ zufolge zwischen 23 und 73 Millionen Haie aller Arten getötet.

Falls die Vermutungen stimmen, wäre der Weiße Haie einer der am meisten bedrohten Tierarten in der Welt, meinte Jewell. „Es ist Zeit für Südafrika, die Initiative zum verstärkten Schutz der Weißen Haie zu ergreifen“, forderte DICT-Chef Wilfred Chivell dem Nachrichtensenders eNCA zufolge.

dpa/sag

Wissen Unterricht mit neuen Medien - Tablet statt Kreide

Federmappe und Kreide könnten bald ausgedient haben. An den Schulen in Niedersachsen hält die digitale Welt Einzug. Für ein Pilotprojekt arbeiten Schüler jetzt mit Tablet-PCs. Es herrscht eine Art digitale Aufbruchstimmung – aber es gibt auch kritische Stimmen.

15.06.2013
Wissen Faire Wettbewerbsbedingungen - Patentverbot für menschliche Gene

In den USA können Firmen in Zukunft keine menschlichen Gene mehr patentieren. Die Mehrheit der Amerikaner sieht das als Erfolg. Nur das direkt davon betroffene Pharmaunternehmen Myriad Genetics nicht.

14.06.2013

Im ostwestfälischen Lage ist ein 14-Jähriger an den Spätfolgen von Masern gestorben. Der aus Bad Salzuflen stammende Junge sei mit fünf Monaten im Wartezimmer eines Kinderarztes mit Masern infiziert worden, berichtete der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Donnerstag.

14.06.2013