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Wissen Mit der Wildgans zu mehr Geschmeidigkeit
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14:29 11.07.2017
Immer schön locker bleiben: Jede Bewegung soll mit so wenig Krafteinsatz wie möglich ausgeführt werden. Quelle: Agnieszka Krus
Hannover

Stehen Sie zu Beginn wieder in der etwas mehr als schulterbreiten Grundstellung, richten Sie den Körper an der vertikalen Mittelachse aus, indem Sie sich von einem imaginären Faden am Scheitelpunkt nach oben ziehen lassen. Stell Sie sich nun vor, dass an Ihren Ellenbogen je ein Faden befestigt ist. Beide Fäden ziehen Ihre Ellenbogen nun langsam seitlich vom Körper weg. Zwei weitere Fäden helfen mit ihrem Zug an den beiden Handgelenken den Armen zusätzlich beim seitlichen Steigen bis auf Schulterhöhe. Versuche Sie beim Ausatmen (was durchaus von einem kleinen Seufzer begleitet werden darf) zuerst die beiden Ellenbogen loszulassen. Dies führt ganz automatisch auch zum Sinken des Schlüsselbeins und der Schultern. Mit dem nächsten Einatem-Impuls steigen beide Arme nun wieder seitlich nach oben. Versuchen Sie jede Bewegung mit so wenig Krafteinsatz wie möglich auszuführen. Die Bewegung folgt dabei immer dem Rhythmus und Tempo der Atmung – niemals umgekehrt.

Andreas Gran (35) ist Lehrer für Tai-Chi, Qigong, Kung-Fu und Selbstverteidigung in Leipzig. Bei mehrwöchigen Aufenthalten in Südchina bildet er sich regelmäßig im Mutterland der asiatischen Kampf- und Bewegungskünste fort. In den kommenden Wochen stellt er in der Rubrik „Durchatmen“ Einzel- und Partnerübungen aus dem Tai-Chi vor. Sie sind allesamt so ausgewählt, dass auch Anfänger die Bewegungsabläufe ausführen können. Ergänzend zu der Serie auf dieser Seite, gibt es Videolinks zur weiteren Veranschaulichung und Bewegungskorrektur. Quelle: Krus

Für die zweite Variante dieser Übung beziehen wir nun auch die Rotation um die Mittelachse des Körpers mit ein. Nachdem die Auftaktbewegung noch ohne Rotation ausgeführt wurde, lassen Sie nun gegen Ende des Sinkens der Arme eine seitliche Drehung des Oberkörpers entstehen, die mit einem erneuten Steigen der Arme verbunden wird – der Blick ist entsprechend ebenfalls seitlich ausgerichtet. Die nächste Ausatembewegung leitet nun wieder das Sinken der Arme und das Zurückpendeln des Oberkörpers ein, bevor dieser mit dem folgenden Einatmen die gesamte Bewegung in die Gegenrichtung wiederholt.

Die Übung im Video

Weitere Übungen

Teil 1: Grundhaltung / Ruhe finden mit dem schwimmenden Drachen

Teil 2: Das Qi wecken, den Atem regulieren

Teil 3: Hände, die sich wie Wolken bewegen

Teil 4: Öffnen Sie Ihr Herz, weiten Sie Ihren Horizont

Teil 5: Wenn der Drache mit einer Kugel spielt

Teil 6: Sich einschwingen mit den klebenden Händen

Teil 7: Alleine oder zu zweit: Wasserschöpfen und Wolken teilen

Von RND

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